Menü

Femés – der stille Ort im Süden Lanzarotes

Femes Kirche

Wer Lanzarote bereist, landet fast zwangsläufig an der Küste, zwischen Stränden, Hotels und dem ewigen Blau des Atlantiks. Wer jedoch wissen will, wie sich die Insel jenseits der Postkartenmotive anfühlt, der fährt hinauf nach Femés. Das kleine Dorf im Süden Lanzarotes ist kein Ort, der sich aufdrängt. Es ist einer, der sich offenbart – langsam, leise und mit einer Gelassenheit, die man heute nur noch selten findet.

Buchen Sie jetzt Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung auf Lanzarote und entdecken Sie das zauberhafte Dorf Femés in den Lavabergen.

Wo Femés liegt und warum die Lage alles ist

Femés liegt hoch oben am Rand des Gebirgszuges Los Ajaches, etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus öffnet sich der Blick über den Süden der Insel, auf Playa Blanca, die Salinen von Janubio und an klaren Tagen sogar bis nach Fuerteventura. Diese erhöhte Lage prägt das Klima, die Stimmung und das Lebensgefühl. Es ist meist etwas kühler als an der Küste, der Wind weht beständiger, und die Luft wirkt klarer. Femés ist kein Durchgangsort, sondern ein Ziel für Menschen, die bewusst ankommen wollen.

Die Anreise nach Femés – ein Weg mit Aussicht

Schon die Fahrt nach Femés ist Teil des Erlebnisses. Von Playa Blanca aus schlängelt sich eine schmale Straße in sanften, dann zunehmend dramatischen Kurven den Berg hinauf. Mit jeder Kehre wird der Blick weiter, das Meer kleiner, der Alltag ferner. Ein Mietwagen ist hier klar von Vorteil, auch wenn sportliche Reisende die Strecke mit dem Fahrrad oder Motorrad lieben. Oben angekommen, wird man nicht von Trubel empfangen, sondern von Stille. Und genau das macht den Zauber aus.

Timanfaya Vulkane

Ein Dorf, das sich nicht verbiegt

Femés ist klein, überschaubar und erstaunlich ursprünglich. Weiße Häuser mit grünen Fensterläden, schlichte Architektur, kaum Verkehr. Im Zentrum steht die Kirche San Marcial de Rubicón, die an die historische Bedeutung der Region erinnert. Denn hier, in der Nähe von Femés, begann einst die europäische Geschichte der Kanaren. Heute lebt das Dorf vor allem von Landwirtschaft, ein wenig Tourismus und viel Gelassenheit. Wer hier durch die Gassen geht, merkt schnell, dass die Zeit anders tickt. Niemand hat es eilig, niemand muss etwas darstellen.

Sehenswürdigkeiten, die nicht laut sein müssen

Die größte Sehenswürdigkeit von Femés ist die Landschaft. Besonders der Mirador de Femés bietet einen Ausblick, der fast unwirklich wirkt. Das Zusammenspiel aus Vulkanboden, Meer, Himmel und Licht gehört zu den eindrucksvollsten Panoramen der Insel. Rund um das Dorf laden alte Pfade zu Wanderungen durch das Ajaches-Gebirge ein. Die Wege führen durch Schluchten, über sanfte Hügel und vorbei an Ziegenweiden. Es sind keine spektakulären Attraktionen im klassischen Sinn, aber genau das macht ihren Reiz aus.

Playa de Papagayo

Strände in Reichweite, aber nicht vor der Tür

Femés selbst liegt nicht am Meer, doch die schönsten Strände des Südens sind nur wenige Autominuten entfernt. Playa Blanca verfügt über gepflegte Strände und eine gute Infrastruktur, während die Papagayo-Strände mit ihrer fast karibischen Anmutung locken. Der Kontrast könnte größer kaum sein: Unten das Badeleben, oben die Stille. Viele Besucher schätzen genau diese Kombination und kehren nach einem Strandtag gerne wieder in die Ruhe von Femés zurück.

Der Hafen von Playa Blanca und das Tor nach Fuerteventura

Der nächstgelegene Hafen befindet sich in Playa Blanca. Von hier aus verkehren regelmäßig Fähren nach Fuerteventura, was Femés zu einem idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge macht. Auch Bootstouren entlang der Küste oder Ausflüge zum Sonnenuntergang starten hier. Der Hafen selbst ist lebendig, aber nicht überlaufen, mit Restaurants, Cafés und einer Promenade, die zum Flanieren einlädt. Wer mag, verbindet das maritime Treiben unten mit der Ruhe des Bergdorfs oben.

Aktivitäten für Genießer und Entdecker

Femés ist kein Ort für Animation oder Eventprogramme. Hier geht es um Bewegung in der Natur, um das bewusste Erleben der Umgebung. Wanderer finden in den Ajaches ein weitläufiges Netz an Wegen, das spektakuläre Ausblicke garantiert. Radfahrer schätzen die anspruchsvollen Anstiege, Fotografen das Licht, das sich im Tagesverlauf ständig verändert. Und wer einfach nur sitzen möchte, findet auf einer Terrasse oder an einem Aussichtspunkt genau den richtigen Platz dafür.

Masdache Wein

Ausflugsziele rund um Femés

Dank seiner Lage ist Femés ein idealer Ausgangspunkt, um den Süden und die Mitte Lanzarotes zu erkunden. Der Nationalpark Timanfaya mit seinen Feuerbergen ist schnell erreicht und zeigt die rohe Kraft der Vulkane. Die Weinregion La Geria mit ihren schwarzen Kratern und den darin wachsenden Reben wirkt wie von einem anderen Planeten. Auch die berühmten Kunst- und Naturprojekte von César Manrique lassen sich gut in Tagesausflüge integrieren. Und doch ist man am Abend wieder zurück in der Stille des Dorfes, fernab vom Trubel.

Ferienwohnung in Femés: die beste Wahl

Eine Ferienwohnung in Femés ist mehr als nur eine Unterkunft, sie ist Teil des Erlebnisses. Hier lebt man nicht neben, sondern mitten im Ort. Man frühstückt mit Blick auf das Meer, kauft im kleinen Laden ein, hört abends den Wind durch die Palmen ziehen. Ohne Hotelbetrieb, ohne Lärm, ohne feste Abläufe. Gerade in Femés entfaltet diese Art des Reisens ihren ganzen Charme, weil das Dorf seine Authentizität bewahrt hat. Wer Ruhe sucht, findet sie hier. Wer Freiheit will, ebenso.

Femés – ein Ort, der bleibt

Femés ist kein Ort für Checklisten oder schnelle Eindrücke. Es ist ein Ort, der sich langsam entfaltet und lange nachwirkt. Vielleicht liegt es an der Höhe, vielleicht am Licht, vielleicht an der Stille. Sicher ist nur: Wer einmal hier oben stand und über den Süden Lanzarotes geblickt hat, versteht, dass diese Insel mehr ist als ein Urlaubsziel. Femés erzählt davon auf seine ganz eigene, leise Art.