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Surfen auf Lanzarote

Lanzarote ist nicht einfach nur eine Insel – sie ist das „Hawaii Europas“. Schwarze Lavafelsen, türkisblaues Wasser und Wellen, die so konstant ballern, dass man sich fragt, warum man eigentlich jemals im Büro saß. Egal, ob Sie gerade erst versuchen, unfallfrei auf dem Brett aufzustehen, oder ob Sie nach der Welle Ihres Lebens suchen: Surfen auf Lanzarote ist ein Pflichttermin für jeden Wellenreiter.

Wild surfen auf Lanzarote

Warum Surfen auf Lanzarote? Die Magie der Vulkanwellen

Was Lanzarote von anderen Surf-Destinationen unterscheidet, ist der vulkanische Ursprung. Die Riffe bestehen hier aus erstarrter Lava. Das klingt hart (ist es auch, wenn man draufstürzt), hat aber einen riesigen Vorteil: Die Riffe verändern ihre Form nicht. Während Sandbänke in Frankreich nach jedem Sturm woanders liegen, bricht die Welle auf Lanzarote immer am exakt gleichen Punkt.

Die Besonderheiten:

  • Beständigkeit: Dank der exponierten Lage im Atlantik fängt die Insel fast jeden Swell ab.

  • Wassertemperatur: Selbst im Winter fällt das Thermometer selten unter 18°C. Ein 3/2mm Neoprenanzug reicht meistens völlig aus.

  • Landschaft: Surfen vor der Kulisse der massiven Famara-Klippen ist ein visuelles Erlebnis, das man nicht vergisst.

  • Unterkunft: Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung auf Lanzarote ist die ideale Unterkunft. Die Domizile auf Zeit verfügen über genügend Platz zum Verstauen des Surf-Equipments.

Die beste Reisezeit: Wann sollten Sie das Board einpacken?

Auf Lanzarote kann man 365 Tage im Jahr surfen. Aber je nach Skill-Level gibt es goldene Regeln:

  1. Herbst & Winter (September bis März): Die Zeit der „Big Guns“. Der Nordatlantik schickt massive Swells. Für Fortgeschrittene und Profis ist das die Prime Time. Die Winde kommen oft aus Osten (Offshore), was die Wellen perfekt kämmt.

  2. Frühling & Sommer (April bis August): Die Wellen sind kleiner und verzeihen schneller Fehler. Perfekt für Anfänger und Intermediates. Achtung: Im Sommer kann der „Passatwind“ manchmal sehr stark auffrischen, was eher die Windsurfer freut.

Surfer auf Lanzarote

Die besten Surf-Spots auf Lanzarote

Lanzarote hat für jeden etwas im Gepäck – vom sanften Beachbreak bis zur „Killer-Welle“.

1. Playa de Famara (Der Allrounder)

Der wohl bekannteste Spot. Ein 6 km langer Sandstrand, der ideal für Anfänger und Intermediates geeignet ist.

  • Warum er am besten ist: Es gibt keine gefährlichen Steine im Wasser (Beachbreak), und der Strand ist so breit, dass man sich selten in die Quere kommt.

  • Charakter: Sanfte bis kraftvolle Wellen über Sand.

  • Beste Tide: Mid-Tide (bei Low-Tide oft zu schnelle Close-outs).

  • Gefahren: Starke Strömungen (Rip Currents) an den äußeren Enden des Strandes.

2. La Santa (Das Mekka für Profis)

Hier finden Sie gleich drei Weltklasse-Wellen: „The Left“, „The Right“ und „The Center“.

  • Warum er am besten ist: Besonders die „Left“ ist unglaublich kraftvoll und konstant. Aber Vorsicht: Das ist ein Reefbreak mit scharfen Steinen und Locals, die wissen, was sie tun. Nur für Experten!

  • Charakter: Eine der konstantesten Wellen Europas. Bricht über ein flaches, scharfes Lavariff.

  • Beste Tide: Alle Tiden, aber bei Ebbe extrem flach und gefährlich.

  • Insider-Tipp: Der Einstieg erfolgt über eine kleine "Lücke" in den Felsen. Beobachten Sie die Locals 20 Minuten lang, bevor Sie reingehen!

3. El Quemao (Die Legende)

Oft als die beste Welle Europas bezeichnet. Wenn der Swell stimmt, bricht hier eine hohle, schnelle Tube direkt vor dem Fischerdorf La Santa.

  • Warum er am besten ist: Adrenalin pur. Hier wird jedes Jahr der „Quemao Class“ Contest ausgetragen. Zuschauen ist für jeden Surf-Fan Pflicht!

4. San Juan

Ein erstklassiger Pointbreak nördlich von Famara.

  • Warum er am besten ist: Eine lange, saubere Linke, die perfekt für Manöver geeignet ist. Oft Austragungsort internationaler Meisterschaften.

5. Arrieta (Beachbreak)

Ein kleiner, lokaler Spot. Gut für Intermediates, wenn der Swell im Norden zu groß wird.

6. Costa Teguise

Costa Teguise ist hauptsächlich ein Windsurf-Mekka, aber bei massivem Winterswell erwachen hier seltene Riff-Wellen zum Leben.

Surfschule Lanzarote

Surfschulen und Surfcamps: Hier lernen Sie es richtig

Wenn Sie nicht allein ins Line-up wollen oder das Surfen von der Pike auf lernen möchten, ist die Auswahl groß. Die meisten Schulen sitzen im charmanten Dorf Caleta de Famara.

Empfohlene Surfschulen:

  • Red Star Surf: Eine der renommiertesten Schulen in Famara mit professionellem Video-Coaching.

  • Calima Surf: Seit 1996 am Start und bekannt für ihre intensiven Kurse für jedes Level.

  • Lanzasurf: Spezialisiert auf eine ganzheitliche Erfahrung inklusive Surf-Yoga.

Die besten Surfcamps:

Die meisten Schulen bieten Pakete mit Unterkunft in „Surf Houses“ an. Dort treffen Sie Gleichgesinnte, grillen abends zusammen und tauschen Storys über die besten Wellen des Tages aus.

  • Red Star Surf Camp: Stylische Apartments direkt in Famara.

  • Calima Surf Camp: Legendäre Stimmung und oft inklusive Nachmittags-Aktivitäten wie Wandern oder Skateboarding.

Timanfaya Schild

Flat-Days? Sehenswürdigkeiten für surffreie Tage

Selbst auf einer der beständigsten Surfinseln Europas gibt es Tage ohne nennenswerte Wellen. Vielleicht ist der Swell zu klein, der Wind dreht ungünstig – oder Ihr Körper fordert nach intensiven Sessions einfach eine Pause. Die gute Nachricht: Lanzarote ist weit mehr als nur Line-up und Reefbreak. Die Insel ist ein Naturwunder, ein Kunstwerk und ein Genussziel zugleich. Hier sind vier Highlights, die aus einem Flat-Day ein echtes Erlebnis machen.

  1. Timanfaya Nationalpark: Eine Marslandschaft auf der Erde. Hier sehen Sie, wie die Vulkane die Insel geformt haben. Im Besucherbereich der „Montañas del Fuego“ erleben Sie eindrucksvolle Demonstrationen der noch immer vorhandenen Erdwärme: Wasser schießt als Geysir aus dem Boden, trockenes Gestrüpp entzündet sich innerhalb von Sekunden.

  2. Jameos del Agua & Cueva de los Verdes: Spektakuläre Lavatunnel und Höhlen, gestaltet vom Künstler César Manrique. Die Cueva de los Verdes führt Sie durch ein faszinierendes Höhlensystem mit gewaltigen Hallen und überraschender Akustik. Das Spiel aus Licht und Schatten erzeugt eine fast mystische Atmosphäre.

  3. La Geria: Weinbau in schwarzer Vulkanasche? Klingt ungewöhnlich – funktioniert aber hervorragend. In La Geria wachsen die Reben in kleinen, trichterförmigen Mulden, geschützt von halbkreisförmigen Steinmauern gegen den Wind. Die poröse Asche speichert nachts Feuchtigkeit und versorgt die Pflanzen mit Wasser.

  4. Mirador del Río: Ein Aussichtspunkt im Norden mit einem Wahnsinnsblick auf die Nachbarinsel La Graciosa. Auch dieser Aussichtspunkt trägt die Handschrift von César Manrique: Von außen fast unsichtbar in die Landschaft integriert, überrascht das Innere mit geschwungenen Formen, großen Panoramafenstern und organischer Architektur.

Logistik & Anreise: So planen Sie wie ein Profi

Mietwagen ist Pflicht: Ohne Auto sind Sie auf Lanzarote verloren. Die öffentlichen Busse (Guaguas) nehmen keine Surfboards mit.

  • Tipp: Buchen Sie bei lokalen Anbietern wie Cicar oder AutoReisen. Die haben oft Dachträger inklusive oder erlauben die Montage.

  • Unterkunft-Strategie: Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung auf Lanzarote eignen sich allein wegen des größeren Platzangebotes besser als Unterkunft, als ein Hotelzimmer.

  • Board-Transport: Die Fluggesellschaften (Ryanair, Condor, Iberia) verlangen zwischen 50 € und 100 € pro Strecke für das Boardbag. Bei Trips unter 10 Tagen lohnt sich oft der Miet-Service vor Ort (z. B. bei Red Star Surf).

Surfen auf Lanzarote

FAQ: Alles, was Sie noch wissen müssen

Gibt es Haie auf Lanzarote?

Praktisch nein. Es gibt Engelshaie (Angel Sharks), aber diese sind harmlos, leben am Boden und sind vom Aussterben bedroht. Sie sind eher eine Attraktion für Taucher als eine Gefahr für Surfer.

Ist Lanzarote teuer?

Im Vergleich zu Festland-Spanien sind die Kanaren dank Sonderstatus (geringere MwSt) vergleichsweise günstig.

Kann man als kompletter Anfänger zum Surfennach Lanzarote?

Ja, Famara ist eine der besten Übungsgebiete der Welt. Der sandige Untergrund verzeiht viel, und die Surfschulen sind top organisiert.

Finden Sie Ihren persönlichen Rückzugsort auf Lanzarote

Ein Tag voller Abenteuer auf Lanzarote – ob auf dem Surfbrett, bei einer Entdeckungstour durch die Vulkanlandschaft oder beim Abschalten am Strand – verdient einen Ort, an dem Sie zur Ruhe kommen. Wählen Sie zwischen stilvollen Apartments mit Meerblick oder charmanten Häusern inmitten der beeindruckenden Natur der Insel.

Die passende Unterkunft macht den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Surf-Urlaub. Entscheiden Sie sich jetzt für Ihr Urlaubsdomizil auf der Kanareninsel und genießen Sie maximale Freiheit bei der Gestaltung Ihrer Zeit auf Lanzarote.

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